Nach der Geburt wird die Mutter in der Klink und zu Hause weiter betreut, später auch in der Praxis der Hebamme oder der Frauenärztin/des Frauenarztes.

Die Ärztin/der Arzt oder die Hebamme untersucht in den ersten Stunden regelmäßig Ihren Herzschlag, Ihre Temperatur, Ihren Blutdruck und die Gebärmutter. Sie/er prüft auch, wie stark Sie aus der Scheide bluten.

Was passiert im Körper nach der Geburt?

  • Die Gebärmutter bildet sich langsam zurück. Sie zieht sich zusammen und wird wieder kleiner. Diese Nachwehen können unangenehm sein. Nach sechs bis acht Wochen hat die Gebärmutter ihre alte Größe wieder erreicht.
  • Wenn Sie einen Schnitt oder Riss in dem Gewebe zwischen der Scheide und dem Anus (Damm) hatten, kann die Naht beim Hinsetzen unangenehm sein. Lassen Sie zweimal täglich Wasser darüber laufen, um die Naht sauber zu halten. Das hilft auch gegen die Schmerzen.
  • Gönnen Sie sich genug Ruhe.
  • Sie können bis zu acht Wochen nach der Geburt aus der Scheide bluten. Zuerst ist das Blut hellrot. Dann wird es zu einer braunen Flüssigkeit. Später kann es gelb oder weiß werden. Die Blutmenge verringert sich. Wechseln Sie die Binden regelmäßig. Verwenden Sie keine Tampons.
  • Ihre erste Monatsblutung nach der Geburt haben Sie nach ungefähr sechs Wochen. Wenn Sie Ihr Baby stillen, dauert es länger.
  • Während der Schwangerschaft werden die Beckenbodenmuskeln gedehnt. Nach der Geburt müssen diese Muskeln trainiert werden, damit sie wieder elastisch und stark werden. Bitten Sie Ihre Ärztin/Ihren Arzt oder Ihre Hebamme um Rat.

Unterstützung durch eine Hebamme

Nach der Geburt kann eine Hebamme Sie und Ihr Baby betreuen. Die Hebamme kommt zu Ihnen nach Hause und untersucht Sie und das Kind. Sie hilft und berät bei allen Problemen und Fragen. Die Krankenkasse bezahlt diese Betreuung, wenn Sie versichert sind.

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